Al Ain: Lehm-Festung zum Schutz der Oase

Al Jahili in Al Ain (VAE)

Das Jahili-Fort in Al-Ain wurde im 19. Jahrhundert fast komplette aus Lehm gebaut.

Nur rund 150 km von Abu Dhabi entfernt liegt mitten in der Wüste die Oasenstadt Al Ain („die Quelle“). Sehenswerter Höhepunkt des Besuchs ist eine gut erhaltene Lehmfestung aus dem 19. Jahrhundert: Al Jahili.

Das Al Jahili Fort in Al Ain ist eines der historischsten Gebäude der Arabischen Emirate. Der Grundstein des malerischen Bauwerks wurde 1890 in Auftrag des damaligen Herrschers von Abu Dhabi, Shaikh Zayed Bin Khalifa, gelegt. Nur 7 Jahre später wurde der Bau dann vollendet.

Die 6 Meter hohen Mauern schützen einen ca. 1.300 m² großen Innenhof in denen sich zwei auf Lehm errichtete Gebäude befinden. Drei Ecken des Hofes sind zudem mit Wachtürmen ausgestattet. Es sollte den damaligen Herrschern und Einwohnern der Stadt Al Ain zum einem Schutz bieten, als auch deren Stärke symbolisieren. Ehemals diente das Gebäude als Zentrale der Oman Trucial Scouts, jener Einheit, die sich um den Schutz der Bergpässe kümmerte und den Frieden zwischen den Stämmen wahrte, sowie als Residenz des lokalen Gouverneurs.

In al-Ain gibt es trotz Wüste mehr als 15.000 Palmen

Die umgegebende Stadt al-Ain ist eine Oase mitten in den Vereinigten Arabischen Emiraten und nur 150 km von der Hauptstadt Abu Dhabi entfernt. Es gibt dort über 15.000 Palmen, viele Parks und Gärten. Den Gerüchten nach soll Al Ain den höchsten Wasserverbrauch aller Städte in den VAE aufweisen könnne.

Heute beherbergt das Al Jahili Fort eine Dauerausstellung, die die Arbeit des britischen Abenteuers Sir Wilfred Thesiger um 1940 zeigt. Die Einheimischen nennen ihn aufgrund seiner Abstammung nur liebevoll Mubarak Bin London.

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