Speisen wie in kommunistischen Tagen

Milchbar in Warschau (Polen)

Die polnische Milchbar ist immer noch gut für ein schmackhaftes - und vorallem günstiges - warmes Mittagsessen.

Wer in Warschau in der Mittagspause richtig satt werden und den Geldbeutel schonen will, kommt an den sogenannten „Milchbars (Bar Mleczny)“ eigentlich nicht vorbei. Abseits der nicht sehr nährreichen Produktpalette der internationalen Fastfood-Ketten, die sich zahlreich über das gesamte Stadtgebiet erstrecken, wird hier noch das klassische polnische Essen serviert.

Gulasch mit Klößen, Spätzel und Piroggen – das macht satt und kostet nicht die Welt. Für den kleinen Hunger bekommt man dort auch die Milchsuppe, der die Milchbars ihren Namen verdanken. Während den kommunistischen Jahren Polens gab es nur dort für einen Großteil der Menschen Essen zu erzwinglichen Preisen.

Diese Tage scheinen aber inzwischen weit her und so wirkt auch die Milchbar Rusalka im Warschauer Stadtteil Praga ihrer Zeit entschlafen. Um und über sie herum wurden in der Zwischenzeit neue moderne Hochhäuser gebaut. Auch der edle Benz vor dem Laden passt nicht mehr ganz zur Bescheidenheit des Restaurants.

Trotzdem kommen die Warschauer gerne noch zur Mittagszeit hier vorbei. Es heißt, es sei die leckerste Milchbar in ganz Warschau. Sehr viel Konkurrenz ist leider aber nicht mehr präsent.

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