Wo der Westen auf den Osten trifft

In Sarajevo, der Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina, trifft der Osten auf den Westen, zumindest auf europäischen Boden. So sagt man zumindest. Und in der Tat: Wenn man die Altstadt der 300.000 Einwohner Stadt betritt, fühlt man sich beinahe wie auf einen Basar in Istanbul oder ähnlichen Städten versetzt.

Die breiten bis engen Gassen in der von Einheimischen genannten Baščaršija bieten typische arabische Teehäuser, Souvenierläden mit mindestens einem bosnischen Kaffeegedeck im Angebot, Kebab-Buden, Eisdielen und jede Menge Imbisse und Restaurants, die sich auf die bosnische Küche mit Cevapcici und Burek spezialisiert haben. Die alten Moscheen in der Stari Grad machen das orientalische Aussehen perfekt.

Verlässt man diesen Bereichs des alten Sarajevos gelangt man dann schnell in eine Straße habsburgerischen Aussehens und fühlt sich beinahe wie in Österreich. Als wäre diese Grenze zwischen Ost und West nicht schon allzu deutlich, deutet eine Inschrift im Gehweg eine „beinnahe“ Grenzübergang an. Die Menschen in der gesamten Stadt sind so vielfältig, dass so eine Grenze nur symbolischen Charakter hat.

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