Tunesien: Die besten Sehenswürdigkeiten und Highlights

Tunesien: Reisetipps und Sehenswürdigkeiten

Tunesien verbindet antike Geschichte, orientalische Altstädte und lange Sandstrände am Mittelmeer. Das nordafrikanische Land bietet eine beeindruckende Vielfalt auf vergleichsweise kleinem Raum – von römischen Ruinen über lebendige Küstenstädte bis hin zu traditionellen Inselorten.


In diesem Artikel stelle ich die besten Sehenswürdigkeiten in Tunesien vor und gebe einen Überblick über die wichtigsten Highlights des Landes. Zu vielen Orten findest du auf ausführliche Einzelartikel mit weiteren Informationen.

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Amphitheater von El Djem – römisches Monument in Nordafrika

Ej Djem Amphitheater
Das Amphitheater in El Djem ist das größte seiner Art in ganz Nordafrika und eine wichtige Sehenswürdigkeit in Tunesien.

Das Amphitheater von El Djem gehört zu den eindrucksvollsten antiken Bauwerken in Nordafrika und zählt zum UNESCO-Welterbe. Die monumentale Arena erinnert stark an das Kolosseum in Rom und ist eines der größten römischen Amphitheater weltweit.

Besonders beeindruckend finde ich die gut erhaltenen Zuschauerränge und die unterirdischen Gänge, die einen authentischen Einblick in die römische Baukunst geben. Das Amphitheater liegt etwas abseits der klassischen Badeorte und eignet sich ideal als kultureller Zwischenstopp während einer Rundreise durch Tunesien.

👉 Amphitheater von El Djem: Afrikas Antwort auf das Kolosseum

Sousse – Medina und Mittelmeerflair

Sousse in Tunesien
Sousse liegt an der tunesischen Mittelmeerküste und ist nicht nur für die Strände, sondern auch guterhaltene Altstadt und deren Sehenswürdigkeiten bekannt.

Sousse verbindet historische Sehenswürdigkeiten mit lebendiger Küstenatmosphäre. Die Medina von Sousse gehört zum UNESCO-Welterbe und beeindruckt mit engen Gassen, traditionellen Geschäften und historischen Mauern.

Gleichzeitig bietet die Stadt Strände, eine lange Promenade und moderne Hotels. Diese Mischung aus Geschichte und Badeurlaub macht Sousse zu einem vielseitigen Reiseziel an der tunesischen Ostküste.

👉 Sousse in Tunesien: Die schönsten Sehenswürdigkeiten der Küstenstadt

Djerba – Insel zwischen Tradition und Strand

Djerba in Tunesien
Die tunesische Insel Djerba ist für viele der Inbegriff eines Traumurlaubs. Neben gepflegten Hotelanlagen gibt es hier aber auch viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Djerba ist eine der bekanntesten Urlaubsregionen Tunesiens und liegt im Süden des Landes. Die Insel verbindet lange Sandstrände mit kulturellen Highlights wie der El-Ghriba-Synagoge und traditionellen Dörfern.

Besonders reizvoll finde ich die entspannte Atmosphäre, die sich deutlich vom Festland unterscheidet. Neben Badeurlaub lassen sich hier auch Ausflüge in die Wüste oder zu historischen Stätten unternehmen. Djerba eignet sich sowohl für Erholung als auch für kulturelle Entdeckungen.

👉 Djerba: Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten auf der Trauminsel

Hammamet – beliebter Badeort mit Altstadt

Hammamet in Tunesien
Hammamet gehört zu den beliebtesten Tourismusdestinationen in Tunesien. Neben langen Sandstränden gibt es hier einige Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten.

Hammamet zählt zu den bekanntesten Badeorten Tunesiens. Neben langen Stränden bietet die Stadt eine charmante Altstadt mit Festung und Meerblick.

Die Kombination aus Strand, Medina und moderner touristischer Infrastruktur macht Hammamet besonders für entspannte Urlaubstage attraktiv.

👉 Hammamet: Die besten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Monastir – Ribat und Küstenpanorama

Monastir in Tunesien
Monastir in Tunesien ist nicht nur ein Reiseziel für Strandliebhaber, sondern auch eine lebendinge Kleinstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten.

Monastir ist vor allem für seinen Ribat bekannt – eine historische Festungsanlage direkt am Meer. Von hier aus bietet sich ein weiter Blick über die Küste.

Die Stadt verbindet Geschichte mit Strandnähe und eignet sich gut als Ergänzung zu Sousse oder Hammamet.

👉 Monastir: Sehenswürdigkeiten in Tunesiens unterschätzer Küstenstadt

Mahdia – ruhige Alternative an der Ostküste

Mahdia in Tunesien
Mahdia ist bislang vom Massentourismus verschont geblieben und konnte sich seinen Charme als Fischerdorf und Sehenswürdigkeit am tunesischen Mittelmehr bewahren.

Mahdia gilt als etwas ruhigere Alternative zu den größeren Badeorten. Die Halbinsel bietet schöne Strände und eine überschaubare Medina.

Wer eine entspanntere Atmosphäre sucht, findet in Mahdia eine gute Mischung aus Strand und authentischem Stadtleben.

👉 Mahdia: Sehenswürdigkeiten in Tunesiens ruhigem Fischerdorf

Weitere sehenswerte Orte in Tunesien

Neben den genannten Highlights gibt es zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten in Tunesien:

  • Karthago mit antiken Ruinen nahe Tunis
  • Sidi Bou Said mit weiß-blauer Architektur
  • Dougga als römische Ruinenstadt
  • Tozeur als Tor zur Sahara
  • Chott el Jerid – beeindruckender Salzsee
Dies ist nur eine kleine Auswahl der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Tunesien. Suchst du noch mehr über das Land? Im Reiseblog findest du alle meine Tunesien-Artikel.

Reisetipps für Tunesien

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Tunesien liegt im Frühling (April bis Juni) und im Herbst (September bis Oktober). In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm für Rundreisen und Besichtigungen. Im Sommer kann es im Landesinneren sehr heiß werden.

Empfohlene Reisedauer

Für eine Kombination aus Kultur und Badeurlaub empfehle ich mindestens 7 bis 10 Tage. Wer zusätzlich antike Stätten im Landesinneren oder die Sahara erkunden möchte, sollte eher zwei Wochen einplanen.

Ist Tunesien ein teures Reiseland?

Tunesien zählt zu den preiswerteren Reisezielen am Mittelmeer. Unterkünfte, Restaurants und Ausflüge sind meist günstiger als in vielen europäischen Urlaubsländern. In touristischen Regionen können die Preise in der Hochsaison jedoch steigen.

Anreise nach Tunesien

Von Deutschland aus gibt es Direktflüge nach Tunis, Monastir oder Djerba. Die Flugzeit beträgt etwa 2,5 bis 3 Stunden. Für touristische Aufenthalte benötigen deutsche Staatsbürger in der Regel kein Visum.

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