Freiheitsstatue New York: So erlebst du Lady Liberty wirklich hautnah

Sehenswürdigkeit in New York City

Freiheitsstatue in New York City
Die Freiheitsstatue ist weltbekannt und steht wie kein anderes Monument für die Weltstadt New York City.

Kaum ein Moment in New York fühlt sich so bedeutend an wie die erste Fahrt übers Wasser, wenn Lady Liberty langsam vor der Skyline auftaucht. In diesem Guide erzähle ich dir, wie du Tickets stressfrei buchst, was dich beim Aufstieg zur Krone erwartet, und warum ein Abstecher nach Ellis Island deinen Besuch erst komplett macht.


Die Freiheitsstatue steht auf Liberty Island im Hafen von New York und wird gemeinsam mit Ellis Island ausschließlich per Fähre angefahren. Tickets gibt es nur beim offiziellen Anbieter Statue City Cruises. Je nach Ticket erhältst du Zugang zur Insel, zum Sockel oder – stark limitiert – zur Krone. Vor dem Boarding durchläufst du eine Sicherheitskontrolle, bevor es mit der Fähre nach Liberty Island geht. Für den Sockel folgt später ein zweiter Sicherheitscheck. Plane für den gesamten Besuch inklusive Ellis Island vier bis sechs Stunden ein, denn die Inselausflüge sind deutlich umfangreicher, als viele vorab erwarten.

„Miss Liberty“ kommt aus Frankreich

Die Freiheitsstatue ist eines der weltweit bekanntesten Symbole für Freiheit, Demokratie und den Neubeginn. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Geschenk Frankreichs an die Vereinigten Staaten übergeben und 1886 eingeweiht. Millionen Einwanderer sahen sie als Erstes, wenn sie nach einer langen Überfahrt in New York eintrafen. Bis heute spürt man beim Näherkommen diese Mischung aus Weite, Hoffnung und Bedeutung, die sie unweigerlich ausstrahlt.

Wenn man auf Liberty Island an Land geht, entfaltet sich die Statue in ihrer vollen Größe. Der kupfergrüne Mantel, die erhobene Fackel, der kraftvolle Sockel und der ungehinderte Blick über das Wasser lassen schnell erkennen, warum dieser Ort so besonders ist. Er vereint Geschichte, Emotion und eine der eindrucksvollsten Aussichten, die New York zu bieten hat.

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So kommst du entspannt zur Freiheitsstatue

Die Fähren nach Liberty Island starten in The Battery in Manhattan sowie im Liberty State Park in New Jersey. In The Battery befindet sich das große weiße Screening-Zelt, in dem du durch die Sicherheitskontrolle musst. Die Abläufe erinnern an eine Flughafen-Situation, daher lohnt es sich, genug Zeit einzuplanen. Nach der Kontrolle geht es direkt auf die Fähre, die dich zunächst nach Liberty Island und anschließend weiter nach Ellis Island bringt.

Wichtig zu wissen: Die Fahrkarten sind immer Hin- und Rückfahrt inklusive. Du kannst also so lange auf den Inseln bleiben, wie du möchtest, solange du die letzte Fähre am Tag erreichst. Vor allem in den Sommermonaten ist Geduld hilfreich, denn die Besucherströme sind groß.

Freiheitsstatue-Tickets: Welche Art passt zu dir?

Die häufigste Frage vor dem Besuch lautet: Welches Ticket brauche ich eigentlich?

Wenn du die Statue nur von außen erleben möchtest, reicht das Standardticket für die Fahrt nach Liberty und Ellis Island. Das „Pedestal Ticket“ bringt dich zusätzlich in den Sockel der Statue. Von dort hast du eine wunderbare Aussicht über Hafen und Skyline. Wer es noch weiter hinauf schaffen möchte, benötigt das extrem limitierte Kronenticket.

Der Aufstieg zur Krone führt über 162 schmale Stufen in einer engen Wendeltreppe. Es gibt keinen Aufzug. Die Krone ist ein besonderer Ort, denn man steht buchstäblich im Kopf von Lady Liberty. Es ist ein intensives Erlebnis, aber körperlich anspruchsvoll und für Menschen mit Höhenangst oder gesundheitlichen Einschränkungen nicht zu empfehlen.

Sockel- und Kronentickets sind personalisiert und sollten unbedingt im Voraus online reserviert werden. Vor Ort gibt es keine spontane Chance auf Nachbuchungen.

Offizielle Website für Tickets für Fähre und Inselzugang

Der Besuch auf Liberty Island

Die Überfahrt selbst bietet bereits einige der besten Fotomöglichkeiten. Die Statue wirkt aus der Ferne fast wie ein lebendiges Wahrzeichen, das größer wird, je näher du kommst. Auf der Insel lohnt es sich, zunächst das Statue of Liberty Museum zu besuchen. Es ist modern, übersichtlich und erzählt die Geschichte des Monuments mit Originalteilen, Modellen und der beeindruckenden Originalfackel. Die Ausblicke von den Panoramafenstern gehören zu den stillen Momenten des Besuchs.

Wenn du ein Ticket für den Sockel hast, erreichst du die Aussichtsplattform über einen Aufzug oder über breitere Stufen im Inneren des Bauwerks. Der Bereich oben ist deutlich offener als die Krone und ermöglicht dir, in Ruhe Fotos zu machen und die Aussicht zu genießen. Wer zur Krone weitersteigt, gelangt anschließend zum schmalen Treppenhaus, das sich spiralförmig nach oben windet. In der Krone selbst erwarten dich kleine Fenster mit direktem Blick auf den Hafen. Der Reiz liegt dabei nicht in der perfekten Panoramaansicht, sondern im Bewusstsein, an einem historisch aufgeladenen Punkt zu stehen, den nur wenige Menschen täglich erleben.

Warum Ellis Island unbedingt dazugehört

Nach Liberty Island lohnt sich der Abstecher nach Ellis Island, denn erst hier wird die Geschichte des Hafens vollständig. Das National Museum of Immigration ist eines der eindrucksvollsten Museen New Yorks. Die große Eingangshalle, in der jahrzehntelang die Ankommenden geprüft wurden, wirkt noch heute beeindruckend. Die Ausstellungen erzählen bewegende Einzelschicksale, zeigen Dokumente, Fotos und persönliche Gegenstände. Viele Besucher berichten, dass sie auf Ellis Island länger bleiben als geplant, weil der Ort tief berührt.

Beste Tageszeit und Jahreszeit um die Freiheitsstatue zu besuchen

Freiheitsstaue beim Sonnenuntergang
Besonders beim Sonnenuntergang entwickelt die Freiheitsstatue eine ganze besondere (Foto-)Atmosphäre.

Wer weniger Menschen treffen möchte, sollte möglichst früh starten. Die erste Fähre am Morgen bringt dich noch vor die großen Tagesgruppen. Am späteren Nachmittag wird das Licht wärmer und die Atmosphäre auf der Rückfahrt besonders schön. Im Winter wirken die Inseln fast ruhig und feierlich, doch auf dem Wasser wird es sehr kalt. Im Sommer hingegen strahlt die Statue im klaren Mittagslicht, aber die Hitze kann anstrengend werden. Am besten bringst du immer eine zusätzliche Schicht Kleidung und genug Wasser mit.

Was du über Sicherheit und Regeln wissen solltest

Für den Sockel gilt ein zusätzliches Sicherheitslevel. Große Taschen und Rucksäcke müssen in die Schließfächer direkt vor dem Eingang, die mit Münzen oder Karte funktionieren. Getränke dürfen nur in leeren Flaschen mit auf die Insel; du kannst sie später am Brunnen auffüllen. Die Wege sind gut gesichert und klar markiert. Ein respektvoller Umgang mit der Anlage versteht sich von selbst, besonders in den engeren Bereichen des Sockels und der Krone.

Tipps für die besten Freiheitsstatue-Fotos

Die besten Gesamtaufnahmen entstehen oft schon auf der Fähre. Halte dich entweder vorne am Bug oder an den seitlichen Bereichen auf. Auf der Insel selbst wechseln die Perspektiven ständig, je nachdem, wie nah du dich der Statue näherst. Der Blick vom Sockelbalkon ist ideal, wenn du die Skyline im Hintergrund einfangen möchtest. In der Krone sind Fotos möglich, aber die kleinen Fenster liefern eher stimmungsvolle als spektakuläre Motive.

Geht das auch günstiger?

Ja, durchaus. Wenn du die Freiheitsstatue nur von weitem sehen willst, empfehle ich dir eine Fahrt mit der Staten Island Fähre. Sie ist kostenlos und überführt die Passagiere von Manhattan nach Staten Island. Auf dem Weg kommst du nah genug an der Freiheitsstaue vorbei um von ihr ein Foto mit passendem Manhattan-Panorama im Hintergrund zu machen. Allerdings kommst du so nicht auf Ellis Island, was sich durchaus lohnt – besonders bei deinem ersten Besuch in New York.

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