Rumänien: Die besten Sehenswürdigkeiten und Highlights

Rumänien gehört zu den vielseitigsten Reisezielen in Südosteuropa. Mittelalterliche Städte, mächtige Burgen und Schlösser, wilde Karpatenlandschaften, das Donaudelta und die Strände am Schwarzen Meer liegen hier in einem einzigen Land erstaunlich nah beieinander.


In diesem Artikel stelle ich dir die besten Sehenswürdigkeiten in Rumänien vor und gebe einen Überblick über die wichtigsten Highlights des Landes. Gerade die Vielfalt hat mich an Rumänien besonders beeindruckt: Zwischen lebhaften Großstädten, jahrhundertealten Orten in Siebenbürgen und beinahe unberührter Natur liegen manchmal nur wenige Stunden Fahrt.

Zu vielen Zielen findest du auf Worthseeing ausführliche Einzelartikel mit weiteren Sehenswürdigkeiten und meinen persönlichen Erfahrungen.

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Mein Tipp: Rumänien ist deutlich größer, als man bei der Reiseplanung zunächst vielleicht denkt. Für eine erste Reise würde ich deshalb nicht versuchen, das komplette Land abzudecken. Schon allein Siebenbürgen bietet genug Sehenswürdigkeiten für eine eigene Rundreise.

Bukarest – Hauptstadt voller Gegensätze

Altstadt von Bukarest
Die Altstadt gehört zu den sehenswürdigsten Orten in Bukarest. Aber auch darüber hinaus gibt es in der rumänischen Hauptstadt viel zu entdecken.

Bukarest ist für viele Reisende der erste Kontakt mit Rumänien und hat mich gerade wegen seiner Gegensätze überrascht. Prunkvolle Fassaden, breite Boulevards, grüne Parks und Gebäude aus sozialistischer Zeit stehen teilweise unmittelbar nebeneinander. Die Stadt ist vielleicht keine klassische Schönheit auf den ersten Blick – gerade das macht sie aber interessant.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehört der riesige Parlamentspalast, dessen Geschichte eng mit der Diktatur Nicolae Ceaușescus verbunden ist. Ganz anders wirkt die Altstadt Lipscani mit Restaurants, Bars, historischen Kirchen und kleinen Gassen. Für Bukarest würde ich mindestens zwei Tage einplanen.

👉 Bukarest: 8 Dinge, die du in Rumäniens Hauptstadt erleben solltest!

Brașov, Bran und Râșnov – mitten in der Welt von Dracula

Brasov Sehenswürdigkeiten
Die Stadt Brasov in Rumänien liegt am Rande der Karpaten. Für viele Touristen ist sie der Startpunkt einer Reise durch Transsilvanien.

Brașov gehört für mich zu den besten Ausgangspunkten für eine Reise durch Transsilvanien, auf Deutsch auch Siebenbürgen genannt. Die historische Altstadt liegt unmittelbar vor den Karpaten und lässt sich hervorragend zu Fuß entdecken. Besonders bekannt sind der Rathausplatz, die Schwarze Kirche und der Hausberg Tâmpa mit Blick über die Stadt.

👉 Brașov: Sehenswürdigkeiten am Tor zu Transsilvanien

Von Brașov erreichst du gleich mehrere der bekanntesten Burgen Rumäniens. Allen voran steht Schloss Bran, das weltweit als Dracula-Schloss vermarktet wird.

Schloss Bran in Rumänien
Das Schloss Bran in Siebenbürgen in Rumänien wird Touristen als das Dracula-Schloß präsentiert. Höchstwahrscheinlich hat der Namensgeber Vlad III. Drăculea diesen Ort aber nie betreten.

Historisch ist die Verbindung von Vlad III. Drăculea zu Bran wesentlich dünner, als es die zahlreichen Vampir-Souvenirs vermuten lassen. Trotzdem ist die auf einem Felsen thronende Burg schon wegen ihrer Lage und ihrer verwinkelten Räume einen Besuch wert.

👉 Schloss Bran in Rumänien: Das echte Graf Dracula-Schloss?

Nur wenige Kilometer entfernt liegt außerdem die Bauernburg Râșnov. Die Festung wurde nicht als repräsentativer Herrschersitz gebaut, sondern sollte der Bevölkerung bei Angriffen Schutz bieten. Dadurch unterscheidet sie sich deutlich von Bran.

Schloss Peleș – Rumäniens Märchenschloss

Außenansicht des Schloß Peles
Das Schloss Peleș in Rumänien an einem sonnigen Tag.

In Sinaia, zwischen Bukarest und Brașov, steht mit Schloss Peleș für mich eines der schönsten Schlösser Rumäniens. Die ehemalige königliche Sommerresidenz wurde ab dem späten 19. Jahrhundert errichtet und wirkt mit ihren Türmen, Fachwerkelementen und der Bergkulisse tatsächlich beinahe wie ein Märchenschloss.

Auch das Innere ist ungewöhnlich prachtvoll ausgestattet. Gerade wenn du mit dem Mietwagen zwischen Bukarest und Siebenbürgen unterwegs bist, lässt sich Sinaia hervorragend in die Route integrieren.

👉 Mehr dazu findest du in meinem Artikel Peleș: Märchenschloss in der Walachei.

Sighișoara – mittelalterliche Stadt wie aus einem Bilderbuch

Die Altstadt von Sighișoara
Die Altstadt von Sighișoara

Sighișoara gehört zu den Orten in Rumänien, die mich besonders beeindruckt haben. Die historische Oberstadt liegt innerhalb einer alten Befestigungsanlage und besteht aus bunten Häusern, Kopfsteinpflaster, Wehrtürmen und engen Gassen. Seit 1999 gehört das historische Zentrum zum UNESCO-Welterbe.

Der bekannteste Bau ist der Uhrturm, von dessen Aussichtsplattform du über die Dächer der Altstadt blicken kannst. Außerdem gilt Sighișoara traditionell als Geburtsort von Vlad III. Drăculea, der später zu einer der historischen Inspirationsfiguren für den Dracula-Mythos wurde.

👉 Mehr dazu findest du in meinem Guide Sighișoara: Sehenswürdigkeiten in Draculas Geburtsstadt.

Sibiu – die Stadt mit den Augen auf den Dächern

Sibiu Sehenswürdigkeiten
Man sagt die Stadt Sibiu in Rumänien haben 1000 Augen. Durch die vielen Fenster mit Vordach fühlt man sich hier immer beobachtet.

Sibiu, auf Deutsch Hermannstadt, besitzt eine der schönsten Altstädte Siebenbürgens. Besonders auffällig sind die kleinen Dachfenster vieler historischer Häuser, die wie Augen aussehen und der Stadt ihren ungewöhnlichen Spitznamen gegeben haben.

Rund um den Großen Ring liegen zahlreiche historische Gebäude, Kirchen und Museen. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören außerdem die Lügenbrücke und die verwinkelte Unterstadt. Sibiu eignet sich hervorragend für ein bis zwei Tage und ist gleichzeitig ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die südlichen Karpaten.

👉 Mehr dazu findest du bei meinen Sehenswürdigkeiten in Sibiu.

Cluj-Napoca und Salina Turda – Studentenstadt und Unterwelt

Cluj-Napoca in Rumänien
Cluj-Napoca in Rumänien: Das Tor zu Siebenbürgen ist ein sehenswertes Reiseziel für einen Städtetrip.

Cluj-Napoca gehört zu den lebendigsten Städten Rumäniens. Die zahlreichen Studenten prägen das Stadtleben, während rund um den Unirii-Platz historische Gebäude, Kirchen und Cafés das Zentrum bestimmen. Die Stadt bietet sich außerdem hervorragend als Ausgangspunkt für den Nordwesten Siebenbürgens an.

👉 Mehr dazu findest du bei meinen Sehenswürdigkeiten in Cluj-Napoca.

Nur rund eine halbe Stunde entfernt wartet eine der ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Im ehemaligen Salzbergwerk Turda führen Aufzüge und Treppen tief unter die Erde. In den riesigen Stollen befinden sich heute unter anderem ein Riesenrad, Sportmöglichkeiten und ein unterirdischer See. Gleichzeitig erfährst du viel über die jahrhundertelange Geschichte des Salzabbaus.

Transfăgărășan und Karpaten – Rumäniens wilde Bergwelt

Die Karpaten prägen einen großen Teil Rumäniens und gehören für mich genauso zu einer Reise wie die mittelalterlichen Städte. Dichte Wälder, hohe Berge und abgelegene Täler wechseln sich mit kleinen Dörfern und bekannten Wintersportorten ab.

Eine der spektakulärsten Möglichkeiten, die Berge zu erleben, ist die Transfăgărășan. Die Hochgebirgsstraße windet sich in zahlreichen Serpentinen durch das Făgăraș-Gebirge und erreicht am Bâlea-See eine Höhe von mehr als 2.000 Metern.

Der hoch gelegene Abschnitt ist im Winter wegen Schnee und Lawinengefahr geschlossen. Wann die komplette Straße im Frühjahr beziehungsweise Sommer geöffnet wird und wann sie im Herbst wieder schließt, hängt von den Wetterbedingungen ab. Prüfe den aktuellen Straßenzustand deshalb unmittelbar vor deiner Fahrt.

In den rumänischen Karpaten leben außerdem noch zahlreiche Braunbären. Gerade entlang der Transfăgărășan können Tiere bis an die Straße kommen. Halte unbedingt Abstand, steige für Fotos nicht aus dem Auto und füttere sie nicht.

Timișoara – Habsburger Flair im Westen

Timisoara Sehenswürdigkeiten
Timisoara ist was für Geschichtsfans: Nicht grundlos wurde die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten zur europäischen Kulturhauptstadt 2023 ernannt.

Timișoara unterscheidet sich deutlich von den Städten Siebenbürgens. Die lange habsburgische Vergangenheit ist noch heute an zahlreichen barocken und klassizistischen Gebäuden sichtbar. Plätze wie Piața Unirii und Piața Victoriei gehören für mich zu den schönsten Bereichen der Stadt.

Timișoara spielte außerdem eine zentrale Rolle in der jüngeren Geschichte Rumäniens. Hier begannen im Dezember 1989 die Proteste, aus denen sich schließlich die Revolution gegen das Ceaușescu-Regime entwickelte. 2023 war die Stadt Europäische Kulturhauptstadt.

👉 Mehr dazu findest du bei meinen Sehenswürdigkeiten in Timișoara.

Donaudelta und Schwarzes Meer – Rumäniens ganz andere Seite

Donaudelta in Rumänien
Eine Reihe von Pelikanen hebt im Donaudelta in Rumänien ab. Besonders Vogelfans kommen in diesem europäischen Naturjuwel voll auf ihre Kosten.

Ganz im Osten endet die Donau in einem riesigen Geflecht aus Kanälen, Seen, Schilfflächen und Inseln. Das Donaudelta gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist besonders für seine Vogelwelt bekannt. Ich würde die Region unbedingt vom Wasser aus erkunden. Erst bei einer Bootstour wird deutlich, wie weitläufig dieses Naturgebiet tatsächlich ist.

Weiter südlich beginnt die rumänische Schwarzmeerküste. Constanța verbindet eine lange Geschichte mit Hafenatmosphäre und eignet sich gut als Ausgangspunkt für die Küste. Direkt daneben liegt mit Mamaia einer der bekanntesten Badeorte des Landes.

👉 Mehr über die Küste findest du in meinem Artikel Badeurlaub in Rumänien: Die schönsten Orte am Schwarzen Meer.

Wer es deutlich alternativer mag, findet ganz im Süden mit Vama Veche einen traditionsreichen Treffpunkt für Freigeister, Musiker und Individualreisende.

Auch im Hinterland der Dobrudscha gibt es historische Ziele. Dazu gehören das römische Tropaeum Traiani bei Adamclisi und die Sankt-Andreas-Höhle, die für die rumänisch-orthodoxe Kirche eine besondere religiöse Bedeutung besitzt.

Bukowina und Suceava – Klöster und Traditionen im Nordosten

Suceava in Rumänien
Wenn der Winter die rumänische Region Moldau erreicht, zeigt sich die Stadt Suceava nochmal von einer ganz anderen Seite.

Der Nordosten Rumäniens zeigt noch einmal eine ganz andere Seite des Landes. Rund um Suceava und die historische Bukowina liegen berühmte orthodoxe Klöster, ländliche Landschaften und Orte, an denen traditionelle Bräuche noch stark zum Alltag gehören.

Suceava selbst war einst ein wichtiges Zentrum des Fürstentums Moldau. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören die mittelalterliche Festung, das Freilichtmuseum der Bukowina und das Kloster des Heiligen Johannes.

Besonders interessant fand ich die Region im Winter. Rund um den Jahreswechsel kannst du hier mit etwas Glück traditionelle Umzüge wie den Bärentanz erleben, bei dem Menschen in aufwendig gestalteten Bärenkostümen durch die Straßen ziehen.

👉 Mehr dazu findest du in meinem Artikel Suceava: Im Winter in die rumänische Bukowina.

Weitere sehenswerte Orte in Rumänien

Neben diesen Regionen gibt es noch zahlreiche weitere Orte, die sich vor allem bei einer längeren Rundreise anbieten:

  • Târgu Mureș – Stadt in Siebenbürgen mit rumänischen, ungarischen und siebenbürgisch-sächsischen Einflüssen
  • Maramureș – bekannt für traditionelle Holzkirchen, Dörfer und bäuerliche Kulturlandschaften
  • Corvin-Burg in Hunedoara – eine der eindrucksvollsten gotischen Burgen des Landes
  • Alba Iulia – historische Stadt mit der großen sternförmigen Zitadelle Alba Carolina
  • Viscri – kleines Dorf mit einer der bekannten Kirchenburgen Siebenbürgens

Gerade Corvin-Burg, Alba Iulia und Viscri passen hervorragend in eine größere Route zwischen Sibiu, Sighișoara und Cluj.

Dies ist nur eine Auswahl der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Rumänien. Suchst du noch mehr über das Land? Im Reiseblog findest du alle meine Rumänien-Artikel.

Reisetipps für Rumänien

Wann ist die beste Reisezeit für Rumänien?

Für eine klassische Rundreise gefallen mir besonders der späte Frühling und der frühe Herbst. Von Mai bis Juni und im September sind die Temperaturen meistens angenehm für Städte, Burgen und Wanderungen, während viele Sehenswürdigkeiten etwas ruhiger sind als in der Hauptferienzeit.

Der Sommer eignet sich besonders für Wanderungen in den Karpaten, Fahrten über die Hochgebirgsstraßen und Badeurlaub am Schwarzen Meer. In Bukarest und anderen tiefer gelegenen Regionen kann es dann allerdings sehr heiß werden.

Im Winter zeigt sich Rumänien noch einmal von einer ganz anderen Seite. In den Karpaten fällt regelmäßig Schnee und Städte wie Sibiu oder Brașov haben schöne Weihnachtsmärkte. Gerade die Bukowina hat mir im Winter wegen ihrer traditionellen Bräuche besonders gefallen.

Wie lange solltest du für Rumänien einplanen?

Für eine erste Rundreise würde ich mindestens 10 bis 14 Tage einplanen. Damit lassen sich Bukarest und ein größerer Teil Siebenbürgens gut miteinander kombinieren.

Wenn du zusätzlich das Donaudelta, die Schwarzmeerküste, Timișoara oder die Bukowina besuchen möchtest, sind zwei bis drei Wochen deutlich angenehmer. Die Entfernungen innerhalb Rumäniens solltest du nicht unterschätzen und selbst relativ kurze Strecken können länger dauern als erwartet.

Für eine Woche würde ich mich deshalb lieber auf eine Region konzentrieren. Gerade Brașov, Bran, Sighișoara, Sibiu und Peleș ergeben bereits eine sehr abwechslungsreiche Reise.

Lohnt sich ein Mietwagen in Rumänien?

Für eine Rundreise ist ein Mietwagen meiner Meinung nach eine der flexibelsten Möglichkeiten. Viele Städte sind zwar gut mit Bahn oder Bus erreichbar, Burgen, Bergregionen und kleinere Orte lassen sich mit einem Auto aber wesentlich einfacher miteinander verbinden.

Die Qualität der Straßen ist unterschiedlich und gerade auf kleineren Landstraßen solltest du mehr Zeit einplanen. Für die meisten Straßen außerhalb von Städten ist außerdem eine elektronische Straßenbenutzungsgebühr, die sogenannte Rovinieta, erforderlich.

Besonders bei Fahrten durch die Karpaten würde ich möglichst nicht erst spät am Abend unterwegs sein. Neben teilweise kurvigen Straßen können auch Tiere auf der Fahrbahn auftauchen.

Ist Rumänien ein teures Reiseland?

Rumänien ist in vielen Bereichen weiterhin günstiger als Deutschland und zahlreiche andere Reiseziele in Westeuropa. Restaurants, öffentliche Verkehrsmittel und Unterkünfte außerhalb der touristischen Hotspots können vergleichsweise preiswert sein.

In Bukarest, an bekannten Schlössern oder in beliebten Ferienregionen ist das Preisniveau inzwischen allerdings deutlich höher. Ich würde Rumänien deshalb nicht mehr pauschal als extrem günstiges Reiseland bezeichnen.

Bezahlt wird weiterhin mit dem rumänischen Leu. Kartenzahlung ist in Städten weit verbreitet, für kleinere Orte, Märkte und Parkplätze würde ich trotzdem etwas Bargeld dabeihaben.

Ist Rumänien ein sicheres Reiseland?

Ich habe Rumänien als gut individuell bereisbares Land erlebt. In größeren Städten und an touristischen Orten gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Taschendiebstahl und Trickbetrug.

Ein besonderes Thema sind die Braunbären in den Karpaten. Begegnungen sind nicht nur auf abgelegenen Wanderwegen möglich. Die Tiere kommen teilweise auch bis an Straßen und Ortschaften. Halte immer ausreichend Abstand, steige für Fotos nicht aus dem Auto und füttere die Tiere keinesfalls.

Was brauche ich für die Einreise nach Rumänien?

Rumänien gehört zur Europäischen Union und inzwischen vollständig zum Schengen-Raum. Deutsche Staatsangehörige können derzeit mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass einreisen.

Da sich Einreisebestimmungen ändern können, solltest du die aktuellen Vorgaben vor deiner Reise noch einmal offiziell überprüfen.

Wie komme ich von Deutschland nach Rumänien?

Rumänien besitzt mehrere internationale Flughäfen. Besonders Bukarest, Cluj-Napoca, Timișoara und Sibiu sind gute Ausgangspunkte für eine Rundreise. Welche direkte Verbindung sinnvoll ist, hängt stark von deinem Abflugort und der geplanten Region ab.

Gerade bei einer größeren Rundreise kann ein Gabelflug interessant sein. Du könntest beispielsweise in Bukarest starten und von Cluj-Napoca oder Timișoara zurückfliegen, statt dieselbe Strecke noch einmal zurückzufahren.

Lohnt sich eine Reise nach Rumänien?

Für mich ganz klar: ja. Rumänien hat mich vor allem mit seiner Vielfalt überrascht. Mittelalterliche Städte wie Sighișoara, die Burgen rund um Brașov, lebendige Großstädte, die Karpaten und das Donaudelta könnten problemlos zu völlig unterschiedlichen Reisen gehören – liegen aber alle im selben Land.

Besonders gefällt mir, dass Rumänien trotz seiner bekannten Highlights vielerorts noch Raum für eigene Entdeckungen lässt. Natürlich sind Bran, Peleș oder die Salina Turda längst keine Geheimtipps mehr. Schon wenige Kilometer abseits der bekannten Route kann sich das aber schnell ändern.

Gerade für einen Roadtrip durch Europa ist Rumänien deshalb für mich eines der abwechslungsreichsten Reiseziele im Südosten des Kontinents.

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