Island: Die besten Sehenswürdigkeiten und Highlights

Island: Reisetipps und Sehenswürdigkeiten

Island ist eines der spektakulärsten Reiseziele Europas. Die Insel im Nordatlantik begeistert mit aktiven Vulkanen, gewaltigen Wasserfällen, Gletschern, schwarzen Sandstränden und einer einzigartigen Landschaft, die sich ständig verändert. Trotz der vergleichsweise geringen Größe bietet Island eine enorme Vielfalt an Naturhighlights.


p>In diesem Artikel stelle ich dir die besten Sehenswürdigkeiten in Island vor und gebe einen kompakten Überblick über die wichtigsten Orte, die sich besonders für eine Rundreise eignen. Dabei geht es nicht nur um bekannte Klassiker wie den Golden Circle oder die Gletscherlagune Jökulsárlón. Gerade auf einer längeren Reise wirst du schnell merken, wie unterschiedlich die einzelnen Regionen Islands sind.

Zu vielen Highlights findest du auf Worthseeing ausführliche Einzelartikel mit weiteren Sehenswürdigkeiten und meinen persönlichen Erfahrungen. Einige dieser Orte habe ich außerdem zu ganz unterschiedlichen Jahreszeiten erlebt – denn Island sieht im verschneiten Winter teilweise wie ein völlig anderes Land aus als im Sommer.

Mein Tipp: Versuche bei deiner ersten Island-Reise nicht, möglichst viele Sehenswürdigkeiten an einem Tag abzuhaken. Die Entfernungen wirken auf der Karte oft überschaubar, doch Wetter, Straßenverhältnisse und spontane Fotostopps können eine Fahrt deutlich verlängern. Gerade in Island gehört für mich auch die Landschaft zwischen den eigentlichen Sehenswürdigkeiten zur Reise dazu.

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Reykjavik – kultureller Startpunkt einer Islandreise

Straße in Reykjavik
In den Straßen von Reykjavik: Für echte Großstädter schaut Islands Hauptstadt wie eine Kleinstadt aus. Für Island-Verhältnisse ist sie mit über 100.000 Einwohnern aber riesig!

Reykjavík ist für die meisten Reisenden der Ausgangspunkt einer Islandreise. Im internationalen Vergleich wirkt die Hauptstadt eher wie eine kleine Stadt, für isländische Verhältnisse ist sie aber das mit Abstand wichtigste kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Bunte Häuser, Cafés, kleine Geschäfte und die Nähe zum Meer geben Reykjavík eine angenehm entspannte Atmosphäre.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die Hallgrímskirkja, die Skulptur Sólfar an der Uferpromenade und das moderne Konzerthaus Harpa. Besonders gerne war ich auch rund um den alten Hafen unterwegs. Reykjavík würde ich bei einer Rundreise nicht zu viel Zeit einräumen, aber einen kompletten Tag solltest du meiner Meinung nach einplanen. Fast alle wichtigen Sehenswürdigkeiten lassen sich problemlos zu Fuß erreichen.

👉 Mehr dazu findest du in meinem ausführlichen Guide zu den Sehenswürdigkeiten in Reykjavík.

Golden Circle – Islands bekannteste Route

Golden Circle / Goldener Ring Island
Die Golden Circle-Route ist vollgepackt mit Sehenswürdigkeiten. Kein Wunder, dass sie zu den beliebtesten Strecken in ganz Island
gehört.

Der Golden Circle gehört zum klassischen Pflichtprogramm einer ersten Island-Reise. Die Rundstrecke lässt sich gut an einem Tag von Reykjavík aus fahren und verbindet mit dem Þingvellir-Nationalpark, dem Geothermalgebiet rund um Geysir und Strokkur sowie dem Gullfoss gleich mehrere der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands.

Gerade deshalb ist die Route natürlich schon lange kein Geheimtipp mehr. Trotzdem würde ich sie nicht auslassen. Besonders Þingvellir hat mich beeindruckt, weil hier Natur und Geschichte zusammenkommen: Du bewegst dich durch eine geologisch aktive Grabenbruchzone und gleichzeitig an einem der wichtigsten historischen Orte des Landes. Entlang der Strecke lohnen sich außerdem kleinere Stopps wie der Krater Kerið, der Brúarfoss oder die Gewächshäuser rund um Friðheimar.

👉 Alle Stopps findest du in meinem Artikel Golden Circle: Die Highlights auf Islands beliebter Reiseroute.

👉 Eine ziemlich ungewöhnliche Sehenswürdigkeit entlang der Route sind außerdem die Gewächshäuser in Island, in denen mit geothermischer Energie unter anderem Tomaten angebaut werden.

Die Südküste – Wasserfälle am laufenden Band

Gullfoss
Gullfoss bedeutet übersetzt „Der goldene Wasserfall“. Er war ausschlaggebend an der Bezeichnung Goldener Ring oder Golden Circle.

Die Südküste gehört für mich zu den spektakulärsten Abschnitten einer Island-Rundreise. Entlang der Ringstraße liegen einige der bekanntesten Wasserfälle des Landes. Beim Seljalandsfoss kannst du sogar hinter den herabstürzenden Wassermassen entlanglaufen. Nur wenige Kilometer weiter fällt der mächtige Skógafoss fast wie eine riesige Wasserwand in die Tiefe.

Das Schöne an diesem Teil Islands ist, dass sich die Landschaft innerhalb kurzer Zeit immer wieder verändert. Grüne Berghänge gehen in schwarze Lavaflächen über, Gletscher tauchen am Horizont auf und direkt daneben liegen kleine Bauernhöfe. Viele der Sehenswürdigkeiten befinden sich unmittelbar an oder nur wenige Kilometer von der Ringstraße entfernt. Trotzdem würde ich für die Südküste mehrere Tage einplanen, statt einfach von Reykjavík bis Jökulsárlón durchzufahren.

Jökulsárlón – Gletscherlagune mit Eisbergen

Diamantenstrand Island
Nicht umsonst heißt der Strand unweit des Jökulsárlóns „Diamond Beach“ – der Diamantenstrand!

Die Gletscherlagune Jökulsárlón gehört zu den eindrucksvollsten Naturwundern Islands. Große und kleine Eisberge brechen vom Breiðamerkurjökull ab und treiben anschließend langsam durch die Lagune in Richtung Meer. Je nach Licht erscheinen sie weiß, blau oder fast silbern.

Direkt auf der anderen Seite der Ringstraße liegt der Diamond Beach. Dort werden Eisbrocken wieder auf den schwarzen Lavastrand gespült und glitzern bei passendem Licht tatsächlich wie riesige Diamanten. Für mich gehört die Kombination aus Jökulsárlón und Diamond Beach zu den Orten, die du auf einer ersten Rundreise durch den Süden Islands auf keinen Fall auslassen solltest.

👉 Mehr dazu findest du in meinem ausführlichen Artikel über die Gletscherlagune Jökulsárlón und den Diamond Beach.

Vík í Mýrdal und Reynisfjara – Islands berühmter schwarzer Strand

Vík í Mýrdal: Schwarzer Strand
Vík í Mýrdal: Der tiefschwarze Strand unweit des kleinen Dorfes in Island ist schon (beinahe) weltberühmt geworden. Im Hintergrund kann man die Trollfelsen sehen.

Vík í Mýrdal ist eigentlich nur ein kleiner Ort an der Südküste. Ohne seine Umgebung würden wahrscheinlich deutlich weniger Reisende hier anhalten. Direkt vor den Toren liegt mit Reynisfjara aber einer der bekanntesten schwarzen Strände Islands. Tiefschwarzer Lavasand, Basaltsäulen und die Felsnadeln Reynisdrangar vor der Küste ergeben eine Kulisse, die man so schnell nicht vergisst.

Der Strand ist allerdings nicht nur wunderschön, sondern auch gefährlich. Die Brandung kann überraschend weit auf den Strand laufen und sogenannte Sneaker Waves haben bereits Menschen ins Meer gezogen. Entsprechend ernst würde ich die Warnschilder vor Ort nehmen. Vík selbst eignet sich gut als Übernachtungsort auf einer Rundreise entlang der Südküste und bietet sich auch als Ausgangspunkt für Gletscher- oder Eishöhlentouren an.

👉 Mehr dazu findest du in meinem Artikel Vík í Mýrdal: Der schwarze Strand ist ein Island-Highlight.

Reykjanes – Island im Kleinformat

Leuchtturm Garður auf Reykjanes
Der Leuchtturm von Garður steht an der Nortdspitze der Halbinsel Reykjanes. Von Touristen wird diese Region in Island bislang noch vernachlässigt – zu Unrecht!

Die Halbinsel Reykjanes wird von vielen Reisenden nur auf dem Weg vom Flughafen Keflavík nach Reykjavík durchquert. Dabei findest du hier auf vergleichsweise kleiner Fläche erstaunlich viele Dinge, die Island ausmachen: Lavafelder, heiße Quellen, zerklüftete Küsten, Leuchttürme und eine geologisch sehr aktive Landschaft.

Zu den bekanntesten Zielen gehören das Geothermalgebiet Gunnuhver, die Brücke zwischen den Kontinenten, die Steilküste bei Valahnjúkur und natürlich die Blaue Lagune. Durch die vulkanische Aktivität rund um Grindavík können einzelne Straßen oder Gebiete allerdings kurzfristig gesperrt werden. Wenn du Reykjanes erkundest, würde ich deshalb immer vorher die aktuellen Hinweise prüfen. Gerade am Anfang oder Ende einer Island-Reise lässt sich die Halbinsel sehr gut für einen zusätzlichen Reisetag einplanen.

👉 Alle meine Tipps findest du im Artikel Reykjanes: Highlights auf Islands Halbinsel.

Heiße Quellen – Baden gehört zu Island einfach dazu

Schwimmen in Island
Die Isländer liebt es in heißen Quellen – Hot Pots – zu baden. Hier ist Schwimmen viel mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung – fast eine Religon!

Heiße Quellen sind für mich keine klassische Sehenswürdigkeit, gehören aber trotzdem unbedingt zu einer Island-Reise. Durch die vulkanische Aktivität tritt an vielen Stellen heißes Wasser aus dem Boden. Daraus entstanden natürliche Hot Pots, Thermalbäder und die für Island typischen beheizten Schwimmbäder.

Die berühmteste Anlage ist sicherlich die Blaue Lagune auf Reykjanes. Ich finde aber gerade die kleineren und natürlicheren Bäder interessant. Auf unserer Reise haben wir unter anderem die Secret Lagoon, Seljavallalaug und das Thermalbad am Mývatn erlebt. Besonders wenn draußen Wind, Regen oder sogar Schnee herrschen, versteht man schnell, warum das Baden für die Isländer viel mehr als nur eine touristische Freizeitbeschäftigung ist.

👉 In meinem Artikel über heiße Quellen in Island findest du verschiedene Hot Pots, Thermalbäder und Tipps zur isländischen Badekultur.

Mývatn und Nordisland – Vulkane, Lavafelder und Wasserfälle

Der Norden Islands wirkt an vielen Stellen ruhiger als die stark besuchte Südküste. Besonders die Region rund um den Mývatn-See gehört für mich zu den interessantesten Gegenden entlang der Ringstraße. Lavaformationen, Krater, dampfende Geothermalfelder und der See selbst sorgen dafür, dass sich die Landschaft innerhalb weniger Kilometer immer wieder verändert.

In der weiteren Umgebung liegen außerdem einige der bekanntesten Naturziele Nordislands. Der Goðafoss befindet sich direkt an der Ringstraße, während der mächtige Dettifoss etwas weiter östlich liegt. Auch Akureyri bietet sich als Ausgangspunkt für mehrere Tage im Norden an. Wenn du genügend Zeit hast, würde ich diesen Teil Islands nicht einfach nur auf der Ringstraße durchfahren.

Weitere sehenswerte Orte in Island

Island hat natürlich noch deutlich mehr zu bieten. Besonders bei einer längeren Rundreise würde ich folgende Regionen mit in die Planung aufnehmen:

  • Snæfellsnes mit dem Kirkjufell, Lavafeldern, kleinen Küstenorten und dem Snæfellsjökull
  • Landmannalaugar mit seinen farbigen Bergen und Wanderwegen im isländischen Hochland
  • der Vatnajökull-Nationalpark und Skaftafell mit Gletschern, Wanderwegen und Wasserfällen
  • die Ostfjorde mit kleinen Orten, steilen Bergen und deutlich weniger Touristen
  • die Westfjorde, wenn du viel Zeit hast und eine noch abgelegenere Seite Islands erleben möchtest

Gerade Snæfellsnes oder das Hochland würde ich nicht zusätzlich in eine sehr kurze Reise quetschen. Island gehört für mich zu den Ländern, bei denen weniger Stopps und etwas mehr Zeit an einem Ort deutlich mehr Spaß machen.

Dies ist nur eine kleine Auswahl der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Island. Suchst du noch mehr über das Land? Im Reiseblog findest du alle meine Island-Artikel.

Reisetipps für Island

Wann ist die beste Reisezeit für Island?

Die beste Reisezeit hängt in Island besonders stark davon ab, was du erleben möchtest. Für eine klassische Rundreise mit Mietwagen sind die Monate Juni bis August am einfachsten. Die Tage sind extrem lang, viele Straßen sind problemlos befahrbar und auch abgelegenere Regionen lassen sich besser erreichen. Gleichzeitig ist der Sommer die touristische Hauptsaison und entsprechend voll und teuer.

Frühling und Herbst sind für mich interessante Alternativen. Dann sind deutlich weniger Menschen unterwegs und mit etwas Glück kannst du bereits Nordlichter sehen. Gleichzeitig musst du stärker mit wechselhaftem Wetter und winterlichen Straßenverhältnissen rechnen.

Eine Reise im Winter ist noch einmal ein ganz anderes Erlebnis. Schnee, vereiste Wasserfälle und die langen Nächte verändern die Landschaft komplett. Dafür musst du deine Route flexibler planen und jederzeit damit rechnen, dass Wetter oder Straßenzustand deine Pläne verändern.

👉 Wenn dich diese Jahreszeit interessiert, findest du hier meine Erfahrungen zu Island im Winter.

👉 Für die dunklere Jahreszeit habe ich außerdem meine Tipps zur Suche nach den Polarlichtern in Island zusammengestellt.

Wie lange solltest du für Island einplanen?

Für Reykjavík, Golden Circle und einen Teil der Südküste reichen bereits fünf bis sieben Tage. Eine komplette Rundfahrt um Island würde ich persönlich in so kurzer Zeit aber nicht machen. Dafür gibt es unterwegs einfach zu viel zu sehen.

Für die klassische Ringstraße halte ich zehn bis vierzehn Tage für deutlich angenehmer. Dann kannst du neben Südküste und Jökulsárlón auch die Ostfjorde, Mývatn und Nordisland einbauen, ohne jeden Tag stundenlang nur im Auto zu sitzen.

Mit zwei bis drei Wochen lassen sich zusätzlich Snæfellsnes, Teile der Westfjorde oder andere Abstecher einplanen. Für das Hochland brauchst du je nach Ziel außerdem ein geeignetes Fahrzeug und musst berücksichtigen, dass viele F-Straßen nur während eines begrenzten Zeitraums im Sommer geöffnet sind.

Braucht man in Island einen Mietwagen?

Für Reykjavík selbst brauchst du kein Auto und auch den Golden Circle oder die Südküste kannst du mit organisierten Touren besuchen. Wenn du Island aber individuell erkunden möchtest, würde ich einen Mietwagen klar empfehlen. Gerade außerhalb des Großraums Reykjavík gibt dir ein eigenes Auto deutlich mehr Freiheit.

Die Ringstraße ist die wichtigste Verbindung rund um Island und erschließt viele bekannte Sehenswürdigkeiten. Trotzdem solltest du die Fahrbedingungen nicht mit Deutschland vergleichen. Starker Wind, plötzliches Winterwetter, Schotterabschnitte oder einspurige Brücken können selbst eine eigentlich einfache Strecke anspruchsvoll machen.

Besonders wichtig ist das im Hochland. Die sogenannten F-Straßen sind deutlich anspruchsvoller und für viele davon benötigst du ein geeignetes Allradfahrzeug. Einige Strecken beinhalten sogar Flussdurchfahrten. Den aktuellen Straßenzustand und Wetterwarnungen würde ich deshalb während einer Rundreise regelmäßig kontrollieren.

Ist Island ein teures Reiseland?

Island zählt leider zu den teuersten Reisezielen Europas. Vor allem Unterkünfte, Mietwagen, Restaurantbesuche und Lebensmittel können das Reisebudget schnell belasten. Auch geführte Touren, Thermalbäder oder Aktivitäten wie Gletscherwanderungen sind häufig nicht gerade günstig.

Etwas sparen kannst du, wenn deine Unterkunft eine Küche besitzt und du häufiger selbst kochst. Auch Unterkünfte würde ich möglichst früh buchen. Gerade im Sommer ist die Auswahl in abgelegenen Regionen begrenzt und günstige Zimmer sind häufig zuerst weg.

Ein Vorteil ist immerhin, dass viele der spektakulärsten Natursehenswürdigkeiten selbst keinen klassischen Eintritt kosten. Wasserfälle, schwarze Strände oder weite Lavalandschaften kannst du oftmals einfach während deiner Rundreise besuchen. An immer mehr beliebten Orten fallen inzwischen allerdings Parkgebühren an.

Für wen lohnt sich Island als Reiseziel?

Island ist für mich vor allem ein Reiseziel für Menschen, die Natur lieben. Wenn du historische Großstädte, klassische Altstädte oder einen günstigen Badeurlaub suchst, gibt es sicherlich passendere Länder.

Wenn dich dagegen Wasserfälle, Vulkane, Gletscher, raue Küsten und menschenleere Landschaften begeistern, ist Island kaum zu übertreffen. Besonders gefällt mir, dass sich die Landschaft ständig verändert. Manchmal reicht schon eine Stunde Autofahrt und die Umgebung sieht wieder vollkommen anders aus.

Wie komme ich von Deutschland nach Island?

Von Deutschland aus erreichst du Island am schnellsten mit dem Flugzeug. Die meisten internationalen Flüge landen am Flughafen Keflavík auf der Halbinsel Reykjanes. Reykjavík liegt rund 50 Kilometer entfernt.

Vom Flughafen kommst du mit Shuttle-Bussen oder einem Mietwagen in die Hauptstadt. Wenn du ohnehin eine Rundreise planst, kannst du Reykjanes auch direkt am Anfang oder am Ende deiner Reise erkunden. So wird die Region rund um den Flughafen nicht nur zur Durchgangsstation.

Lohnt sich eine Reise nach Island?

Für mich ganz klar: ja. Island gehört zu den Ländern, bei denen die eigentlichen Sehenswürdigkeiten nur einen Teil des Erlebnisses ausmachen. Oft fand ich die Strecke zwischen zwei geplanten Stopps mindestens genauso beeindruckend wie das Ziel selbst. Wasserfälle tauchen direkt neben der Straße auf, hinter einer Kurve beginnt plötzlich ein Lavafeld und wenige Kilometer später siehst du einen Gletscher am Horizont.

Natürlich hat dieser besondere Ruf auch seinen Preis. Island ist teuer und an Orten wie dem Golden Circle, Reynisfjara oder Jökulsárlón bist du längst nicht mehr allein. Trotzdem gibt es noch genügend Regionen, in denen sich die Landschaft deutlich ruhiger erleben lässt. Gerade wenn du dir ausreichend Zeit für eine Rundreise nimmst, gehört Island für mich zu den außergewöhnlichsten Reisezielen Europas.

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