Jordanien: Die besten Sehenswürdigkeiten und Highlights

Jordanien: Reisetipps und Sehenswürdigkeiten

Jordanien gehört zu den faszinierendsten Reisezielen im Nahen Osten. Das Land vereint antike Felsenstädte, römische Ruinen, weite Wüstenlandschaften und das Tote Meer auf vergleichsweise kleinem Raum. Trotz seiner Lage in einer politisch sensiblen Region gilt Jordanien als stabiles und gut bereisbares Land.


In diesem Artikel stelle ich die besten Sehenswürdigkeiten in Jordanien vor und gebe einen Überblick über die wichtigsten Highlights des Landes. Zu einzelnen Orten findest du auf ausführliche Artikel mit weiteren Informationen.

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Petra – Weltwunder in der Felsenstadt

Kloster in der Felsenstadt Petra in Jordanien
Das Kloster Ad-Deir gehört zu den bekanntesten und imposantesten Bauwerken in der Felsenstadt Petra.

Petra ist ohne Zweifel die bekannteste Sehenswürdigkeit Jordaniens und zählt zu den neuen sieben Weltwundern. Die antike Felsenstadt der Nabatäer beeindruckt mit monumentalen Fassaden, die direkt in den rötlichen Sandstein geschlagen wurden.

Der Weg durch die enge Schlucht, den sogenannten Siq, führt direkt zum berühmten Schatzhaus (Al-Khazneh). Doch Petra ist weit mehr als dieses ikonische Bauwerk: Tempel, Gräber, Aussichtspunkte und weitläufige Wanderwege machen den Besuch zu einem ganztägigen Erlebnis.

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Wadi Rum – Wüste aus Sand und Fels

Sanddünen des Wadi Rums
Neben imposanten Felsen und Gestein, sind im Wadi Rum auch mehrere Sanddünen über die Jahrhunderte entstanden. Heute rutschen Touristen gerne auf Snowboards dort hinunter.

Das Wadi Rum gehört zu den eindrucksvollsten Landschaften Jordaniens. Rötliche Sandflächen, gewaltige Felsformationen und eine beinahe surreale Weite prägen das Bild dieser Wüste.

Jeep-Touren, Kamelritte oder Übernachtungen in Beduinencamps gehören zu den beliebtesten Aktivitäten. Besonders beeindruckend ist die Stimmung bei Sonnenuntergang, wenn sich die Farben der Wüste verändern.

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Totes Meer – Schwerelosigkeit im Salzwasser

Totes Meer in Jordanien
Das Tote Meer in Jordanien zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Das Tote Meer liegt mehr als 400 Meter unter dem Meeresspiegel und ist damit der tiefste frei zugängliche Punkt der Erde. Durch den extrem hohen Salzgehalt trägt das Wasser den Körper nahezu mühelos.

Viele Besucher kombinieren das Badeerlebnis mit einem Aufenthalt in einem der Resorts entlang der Küste. Das Tote Meer eignet sich gut als entspannter Abschluss einer Rundreise durch Jordanien.

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Jerash – römische Ruinenstadt

Jerash Jordanien
Vom Amphiheater hat man einen weiten Blick auf Jerash. Noch heute kann man die mit Säulen bebauten Straßenzüge deutlich erkennen.

Jerash zählt zu den am besten erhaltenen römischen Städten im Nahen Osten. Säulenstraßen, Theater und Tempel geben einen eindrucksvollen Einblick in die antike Geschichte der Region.

Die Anlage ist weitläufig und lässt sich gut in einem halben oder ganzen Tag erkunden. Besonders die lange Säulenstraße gehört zu den architektonischen Highlights.

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Amman – Hauptstadt zwischen Moderne und Antike

Römisches Amphitheater in Amman
Beim Aufstieg zu den oberen Rängen des Amphiheaters in Jordaniens Hauptstadt Amman sollte man Acht geben. Die Stufen wurden nicht erneuert und sind daher nicht mehr ganz eben.

Amman ist das politische und kulturelle Zentrum Jordaniens. Die Stadt wirkt auf den ersten Blick modern, besitzt jedoch zahlreiche historische Stätten.

Die Zitadelle mit römischem Tempel und byzantinischer Kirche bietet einen weiten Blick über die Stadt. Auch das römische Theater und die lebendigen Viertel rund um Rainbow Street sind sehenswert.

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Aqaba – Jordaniens Zugang zum Roten Meer

Aqaba ist Jordaniens einziger Küstenort am Roten Meer und bekannt für Tauch- und Schnorchelspots. Korallenriffe und klares Wasser machen die Region besonders für Wassersport interessant.

Die Stadt eignet sich gut als südlicher Abschluss einer Reise durch Jordanien und bietet eine entspanntere Atmosphäre im Vergleich zu Amman.

Weitere sehenswerte Orte in Jordanien

Neben den bekanntesten Highlights gibt es viele weitere Orte, die eine Reise lohnenswert machen:

  • Madaba mit Mosaikkarte des Heiligen Landes
  • Mount Nebo mit Ausblick ins Jordantal
  • Ajloun mit mittelalterlicher Burg
  • Wadi Mujib mit spektakulären Schluchtenwanderungen
  • Umm Qais mit Blick auf den See Genezareth
Dies ist nur eine kleine Auswahl der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Jordanien. Suchst du noch mehr über das Land? Im Reiseblog findest du alle meine Jordanien-Artikel.

Reisetipps für Jordanien

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Jordanien liegt im Frühling (März bis Mai) und im Herbst (September bis November). In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm für Wüsten- und Städtereisen. Im Sommer kann es besonders im Landesinneren sehr heiß werden.

Empfohlene Reisedauer

Für eine Rundreise durch Jordanien empfehle ich mindestens 7 bis 10 Tage. So lassen sich Petra, Wadi Rum, das Tote Meer und Amman gut miteinander kombinieren.

Ist Jordanien ein teures Reiseland?

Jordanien zählt im regionalen Vergleich eher zu den teureren Reisezielen im Nahen Osten. Eintrittspreise, Unterkünfte und geführte Touren können ins Gewicht fallen. Mit guter Planung lassen sich die Kosten jedoch kalkulieren.

Ist Jordanien ein sicheres Reiseziel?

Jordanien gilt als politisch stabil und wird von vielen Reisenden als sicher empfunden. Wie in jedem Reiseland sollten grundlegende Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Vor Reiseantritt empfiehlt es sich, die aktuellen Reisehinweise zu prüfen.

Anreise nach Jordanien

Von Deutschland aus gibt es Direktflüge nach Amman mit einer Flugzeit von etwa 4 bis 5 Stunden. Für touristische Aufenthalte ist in der Regel ein Visum erforderlich, das im Normalfall direkt bei Einreise ausgestellt wird.

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