Jordanien: Die besten Sehenswürdigkeiten und Highlights

Jordanien: Reisetipps und Sehenswürdigkeiten

Jordanien gehört zu den faszinierendsten Reisezielen im Nahen Osten. Das Land vereint antike Felsenstädte, römische Ruinen, weite Wüstenlandschaften und das Tote Meer auf vergleichsweise kleinem Raum. Gerade diese enorme Abwechslung hat mich während meiner Rundreise begeistert.


In diesem Artikel stelle ich die besten Sehenswürdigkeiten in Jordanien vor und gebe einen Überblick über die wichtigsten Highlights des Landes. Petra war für mich ursprünglich der Hauptgrund, überhaupt nach Jordanien zu reisen. Am Ende hat mich das Wadi Rum allerdings mindestens genauso begeistert – obwohl ich vor meiner Reise kaum etwas über diese außergewöhnliche Wüstenlandschaft wusste.

Ich war im Dezember und Januar in Jordanien unterwegs. Dadurch waren viele Sehenswürdigkeiten angenehm leer und ich habe gleichzeitig erlebt, wie unterschiedlich das Klima im Land sein kann: In Amman gab es an einem Tag sogar ein wenig Schnee, während wir nur wenige Stunden entfernt noch im Toten Meer schwimmen konnten.

Zu vielen Orten findest du auf Worthseeing ausführliche Artikel mit weiteren Informationen und meinen persönlichen Erfahrungen.Mein Tipp: Jordanien eignet sich hervorragend für eine individuelle Rundreise mit dem Mietwagen. Ich fand das Autofahren außerhalb des teilweise chaotischen Verkehrs in Amman erstaunlich einfach. Vor allem die Möglichkeit, unterwegs spontan anzuhalten und kleinere Sehenswürdigkeiten mitzunehmen, hat mir sehr gefallen.

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Petra – Weltwunder in der Felsenstadt

Kloster in der Felsenstadt Petra in Jordanien
Das Kloster Ad-Deir gehört zu den bekanntesten und imposantesten Bauwerken in der Felsenstadt Petra.

Petra ist ohne Zweifel die bekannteste Sehenswürdigkeit Jordaniens und war für mich der Hauptgrund, das Land überhaupt zu bereisen. Die antike Felsenstadt der Nabatäer beeindruckt mit monumentalen Fassaden, die direkt in den rötlichen Sandstein geschlagen wurden. Obwohl ich Petra vorher schon von unzähligen Bildern kannte, ist es noch einmal etwas völlig anderes, selbst durch die Schlucht auf die Felsenstadt zuzulaufen.

Der Weg durch die enge Schlucht, den sogenannten Siq, führt direkt zum berühmten Schatzhaus Al-Khazneh. Doch Petra ist weit mehr als dieses ikonische Bauwerk: Tempel, Gräber, Aussichtspunkte und weitläufige Wanderwege machen den Besuch zu einem ganztägigen Erlebnis. Zu meinen Highlights gehört auch das Kloster Ad-Deir, das du erst nach einem längeren Aufstieg erreichst. Für Petra würde ich mindestens einen kompletten Tag einplanen. Wenn du auch längere Wanderwege erkunden möchtest, lohnen sich zwei Tage.

👉 Felsenstadt Petra in Jordanien: Highlights und Tipps

Wadi Rum – Wüste aus Sand und Fels

Sanddünen des Wadi Rums
Neben imposanten Felsen und Gestein sind im Wadi Rum auch mehrere Sanddünen über die Jahrhunderte entstanden. Heute rutschen Touristen gerne auf Snowboards dort hinunter.

Das Wadi Rum gehört zu den eindrucksvollsten Landschaften Jordaniens. Rötliche Sandflächen, gewaltige Felsformationen und eine beinahe surreale Weite prägen das Bild dieser Wüste. Vor meiner Reise wusste ich erstaunlich wenig über diesen Teil Jordaniens. Im Nachhinein war das Wadi Rum für mich aber mindestens genauso beeindruckend wie Petra.

Jeep-Touren, Kamelritte oder Übernachtungen in Beduinencamps gehören zu den beliebtesten Aktivitäten. Besonders beeindruckend ist die Stimmung bei Sonnenuntergang, wenn sich die Farben der Wüste verändern. Wenn du genügend Zeit hast, würde ich deshalb nicht nur für ein paar Stunden ins Wadi Rum fahren, sondern mindestens eine Nacht bleiben. Sobald die Tagestouristen verschwunden sind, entwickelt die Wüste noch einmal eine ganz andere Atmosphäre.

👉 Wadi Rum in Jordanien: Die besten Tipps und Sehenswürdigkeiten

Totes Meer – Schwerelosigkeit im Salzwasser

Totes Meer in Jordanien
Das Tote Meer in Jordanien zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Das Tote Meer liegt mehr als 400 Meter unter dem Meeresspiegel und damit an einem der tiefsten frei zugänglichen Punkte der Erde. Durch den extrem hohen Salzgehalt trägt das Wasser den Körper nahezu mühelos. Dieses Gefühl, einfach auf dem Wasser zu liegen, ohne unterzugehen, sollte man während einer Jordanien-Reise meiner Meinung nach einmal selbst erlebt haben.

Besonders ungewöhnlich war für mich der Besuch im Winter. Während es in Amman an einem Tag sogar leicht geschneit hatte, konnten wir nur wenige Stunden Autofahrt entfernt problemlos im Toten Meer schwimmen. Viele Besucher kombinieren das Badeerlebnis mit einem Aufenthalt in einem der Resorts entlang der Küste. Achte beim Baden allerdings darauf, dass kein Wasser in die Augen kommt und du möglichst keine frischen Wunden hast – das extrem salzige Wasser macht sich sofort bemerkbar.

👉 Totes Meer in Jordanien: Durch das Wasser schweben

Jerash – römische Ruinenstadt

Jerash Jordanien
Vom Amphitheater hat man einen weiten Blick auf Jerash. Noch heute kann man die mit Säulen bebauten Straßenzüge deutlich erkennen.

Jerash zählt zu den am besten erhaltenen römischen Städten im Nahen Osten. Säulenstraßen, Theater und Tempel geben einen eindrucksvollen Einblick in die antike Geschichte der Region. Besonders das große ovale Forum und die lange Säulenstraße vermitteln noch heute einen guten Eindruck davon, welche Bedeutung die damalige Stadt Gerasa einmal hatte.

Die Anlage ist weitläufig und lässt sich gut in einem halben oder ganzen Tag erkunden. Neben dem Forum gehören unter anderem der Hadriansbogen, der Artemis-Tempel und die beiden Theater zu den wichtigsten Bauwerken. Von Amman aus lässt sich Jerash außerdem problemlos als Tagesausflug erreichen.

👉 Jerash: Römische Provinzstadt unter Wüstenstaub in Jordanien

Amman – Hauptstadt zwischen Moderne und Antike

Römisches Amphitheater in Amman
Beim Aufstieg zu den oberen Rängen des Amphitheaters in Jordaniens Hauptstadt Amman sollte man Acht geben. Die Stufen wurden nicht erneuert und sind daher nicht mehr ganz eben.

Amman ist das politische und kulturelle Zentrum Jordaniens. Die Stadt wirkt auf den ersten Blick modern und teilweise ziemlich chaotisch, besitzt jedoch zahlreiche historische Stätten. Gerade wenn du mit dem Mietwagen unterwegs bist, wirst du hier wahrscheinlich auch den deutlich lebhafteren Straßenverkehr bemerken.

Die Zitadelle mit dem Herkulestempel und den Überresten einer byzantinischen Kirche bietet einen weiten Blick über die Stadt. Auch das große römische Theater und die lebendigen Viertel rund um das Zentrum und die Rainbow Street sind sehenswert. Bei unserem Besuch im Dezember und Januar zeigte sich Amman sogar kurz von seiner winterlichen Seite: An einem Tag fiel leichter Schnee.

👉 Amman: Sehenswürdigkeiten in Jordaniens Hauptstadt

Madaba – Mosaike aus biblischer Zeit

Madaba Sehenswürdigkeiten
Die berühmte Mosaikkarte des heiligen Lands ist die wichtigste Sehenswürdigkeit in Madaba.

Madaba liegt südlich von Amman und ist vor allem für seine historischen Mosaike bekannt. Das berühmteste befindet sich in der griechisch-orthodoxen St.-Georgs-Kirche. Die sogenannte Madaba-Karte stammt aus dem 6. Jahrhundert und zeigt eine außergewöhnliche kartografische Darstellung des Heiligen Landes mit Jerusalem im Mittelpunkt.

Doch auch abseits der berühmten Mosaikkarte gibt es in Madaba mehrere Kirchen und archäologische Stätten zu entdecken. Durch die Nähe zu Amman, zum Toten Meer und zum Berg Nebo lässt sich die Stadt außerdem sehr gut in eine Rundreise integrieren. Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten würde ich ungefähr einen halben Tag einplanen.

👉 Madaba: Jordaniens biblische Mosaikstadt

Berg Nebo – Blick auf das gelobte Land

Blick vom Berg Nebo in Jordanien
Die Aussicht vom biblischen Berg Nebo ist ziemlich weit. Man kann durchs Jordantal bis nach Jericho blicken.

Nur wenige Kilometer von Madaba entfernt liegt der Berg Nebo. Nach biblischer Überlieferung soll Moses von hier aus das gelobte Land gesehen haben, das er selbst nicht mehr erreichen durfte. Entsprechend wichtig ist der Ort bis heute vor allem für christliche Pilger.

Auch wenn du dich weniger für Religion interessierst, lohnt sich der Abstecher. Von dem rund 800 Meter hohen Berg reicht der Blick bei guter Sicht weit über das Jordantal und das Tote Meer. Sehenswert ist außerdem die Moses-Gedächtniskirche mit ihren historischen Mosaiken. Madaba und den Berg Nebo kannst du gut am selben Tag besuchen.

👉 Berg Nebo: Aussicht auf das gelobte Land

Aqaba – Jordaniens Zugang zum Roten Meer

Aqaba ist Jordaniens einziger Küstenort am Roten Meer und bekannt für Tauch- und Schnorchelspots. Korallenriffe und klares Wasser machen die Region besonders für Wassersport interessant. Gleichzeitig unterscheidet sich das Klima deutlich von den höher gelegenen Regionen des Landes und ist gerade im Winter wesentlich milder.

Die Stadt eignet sich gut als südlicher Abschluss einer Reise durch Jordanien und bietet eine entspanntere Atmosphäre im Vergleich zu Amman. Von Aqaba erreichst du außerdem das Wadi Rum in relativ kurzer Zeit. Wenn du eine längere Rundreise machst und noch ein paar entspannte Tage am Meer verbringen möchtest, lässt sich Aqaba deshalb gut mit den Sehenswürdigkeiten im Süden verbinden.

Kerak – Kreuzritterburg über der Stadt

Kreuzritterburg in Kerak
Blick auf die Überrest der Kreuzritterburg in Kerak und die gleichnamige Stadt in Jordanien | Foto: Chris Booth via Flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Kerak ist vor allem für seine mächtige Kreuzritterburg bekannt, die hoch über der gleichnamigen Stadt liegt. Die Festung entstand im 12. Jahrhundert und war wegen ihrer Lage an wichtigen Handelswegen von großer strategischer Bedeutung. Noch heute kannst du durch massive Mauern, Gewölbe und teilweise unterirdische Gänge laufen.

Besonders gut lässt sich Kerak in eine Mietwagen-Rundreise integrieren. Wenn du von Amman oder dem Toten Meer über den King’s Highway Richtung Petra fährst, liegt die Stadt praktisch auf dem Weg. Gerade die Kombination aus historischer Festung und der Fahrt durch die bergige Landschaft macht diesen Abschnitt für mich zu einem interessanten Teil einer Jordanien-Reise.

👉 Kreuzritterburg Kerak: Auf den Spuren der Eroberer

Weitere sehenswerte Orte in Jordanien

Neben den bekanntesten Highlights gibt es viele weitere Orte, die eine Reise lohnenswert machen:

  • die Festung Ajloun im grüneren Norden Jordaniens mit weitem Blick über das Umland
  • Umm er-Rasas mit römischen, byzantinischen und frühislamischen Ruinen sowie sehenswerten Mosaiken
  • Wadi Mujib mit spektakulären Schluchten und Wanderwegen nahe dem Toten Meer
  • das Dana-Biosphärenreservat mit Bergen, Tälern und Wanderwegen
  • die Taufstelle Jesu am Jordan bei Al-Maghtas, eine der wichtigsten christlichen Pilgerstätten des Landes

Gerade wenn du mehr als eine Woche Zeit hast, lohnt es sich, nicht nur Petra, Wadi Rum und das Tote Meer anzusteuern. Viele der kleineren historischen Orte lassen sich mit dem Mietwagen problemlos miteinander verbinden.

Dies ist nur eine kleine Auswahl der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Jordanien. Suchst du noch mehr über das Land? Im Reiseblog findest du alle meine Jordanien-Artikel.

Reisetipps für Jordanien

Wann ist die beste Reisezeit für Jordanien?

Die klassische beste Reisezeit für Jordanien liegt im Frühling von März bis Mai und im Herbst von September bis November. In diesen Monaten sind die Temperaturen meistens angenehm für Besichtigungen, Wanderungen und Ausflüge in die Wüste. Im Sommer kann es besonders im Landesinneren und im Süden sehr heiß werden.

Ich war selbst im Dezember und Januar in Jordanien und würde den Winter durchaus wieder wählen. Während unserer Reise waren die bekannten Sehenswürdigkeiten nicht überlaufen und Petra ließ sich beispielsweise sehr entspannt erkunden. Dafür musst du mit teilweise kühlen Temperaturen rechnen.

Besonders faszinierend fand ich die großen klimatischen Unterschiede. Während es in Amman an einem Tag sogar leicht schneite, konnten wir nur wenige Stunden entfernt noch im Toten Meer schwimmen. Für eine Rundreise kann der Winter deshalb durchaus interessant sein, wenn du nicht unbedingt klassisches Badewetter erwartest.

Wie lange solltest du für Jordanien einplanen?

Für eine erste Rundreise würde ich mindestens 7 bis 10 Tage einplanen. Damit lassen sich Petra, Wadi Rum, das Tote Meer, Amman und einige historische Sehenswürdigkeiten im Norden und Zentrum gut miteinander verbinden.

Mit zehn Tagen oder etwas mehr kannst du entspannter reisen und beispielsweise auch Jerash, Madaba, den Berg Nebo, Kerak oder Aqaba einbauen. Gerade Petra würde ich nicht auf einen extrem kurzen Besuch reduzieren. Wer auch die längeren Wege durch die Felsenstadt gehen möchte, kann problemlos zwei Tage dort verbringen.

Braucht man in Jordanien einen Mietwagen?

Für mich war ein Mietwagen die ideale Möglichkeit, Jordanien zu entdecken. Das Land lässt sich auf eigene Faust ziemlich einfach bereisen und außerhalb von Amman empfand ich den Verkehr während unserer Reise größtenteils als unkompliziert.

Besonders angenehm war die Freiheit, unterwegs jederzeit anhalten zu können. Viele Sehenswürdigkeiten liegen zwar entlang der großen Verbindungen zwischen Amman, Petra und Aqaba, mit öffentlichen Verkehrsmitteln wäre unsere Route aber wesentlich umständlicher gewesen.

Etwas gewöhnungsbedürftig waren für mich vor allem der Verkehr in den Städten und teilweise überraschend auftauchende Fahrbahnschwellen. Bei längeren Strecken würde ich möglichst bei Tageslicht fahren.

👉 Meine ausführlichen Erfahrungen findest du in Autofahren in Jordanien: Tipps für den Roadtrip.

Ist Jordanien ein teures Reiseland?

Jordanien zählt im regionalen Vergleich eher zu den teureren Reisezielen im Nahen Osten. Vor allem Eintrittspreise, Unterkünfte an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und geführte Touren können ins Gewicht fallen.

Besonders Petra ist vergleichsweise teuer. Wenn du mehrere Sehenswürdigkeiten besichtigen möchtest, solltest du dir deshalb vor der Reise den Jordan Pass ansehen. Er beinhaltet den Eintritt nach Petra und zu zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten. Unter bestimmten Voraussetzungen kann außerdem die Visumgebühr entfallen.

Mit einer guten Planung lassen sich die Kosten einer Jordanien-Rundreise trotzdem recht gut kalkulieren.

Wie sind die Menschen und das Handeln in Jordanien?

Die Menschen in Jordanien habe ich während unserer Reise überwiegend als sehr nett und freundlich erlebt. Gerade abseits der großen Sehenswürdigkeiten hatten wir viele positive Begegnungen.

Etwas anstrengend fand ich persönlich dagegen das ständige Handeln. Auf Märkten und bei touristischen Angeboten gehört es häufig dazu, über den Preis zu verhandeln. Irgendwann hatte ich darauf ehrlich gesagt nicht mehr immer Lust.

An den großen Sehenswürdigkeiten würde ich außerdem ein wenig aufmerksam bleiben. Preise für Touren, Transporte oder andere Leistungen würde ich immer vorher eindeutig vereinbaren und Eintrittskarten möglichst nur an den offiziellen Verkaufsstellen kaufen. Das soll den insgesamt sehr positiven Eindruck von den Menschen im Land nicht schmälern – an touristischen Hotspots versucht eben gelegentlich jemand, mit Besuchern ein besonders gutes Geschäft zu machen.

Ist Jordanien ein sicheres Reiseziel?

Während meiner eigenen Rundreise habe ich mich in Jordanien sehr sicher gefühlt. Wir waren selbstständig mit dem Mietwagen unterwegs und hatten weder in den Städten noch auf längeren Überlandstrecken das Gefühl, uns in einer gefährlichen Situation zu befinden.

Diese persönliche Erfahrung stammt allerdings von meiner damaligen Reise. Gerade bei Jordanien ist es wichtig, zwischen der allgemeinen Sicherheit im Land und der jeweiligen geopolitischen Lage in der Region zu unterscheiden. Die Situation im Nahen Osten kann sich kurzfristig verändern.

Wichtig: Informiere dich deshalb unmittelbar vor deiner Reise über die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts. Hinweise für einzelne Regionen und Grenzgebiete können sich kurzfristig ändern.

Brauche ich für Jordanien ein Visum?

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Jordanien grundsätzlich ein Visum. Dieses kann vor der Reise elektronisch beantragt oder bei der Einreise über bestimmte Grenzübergänge und internationale Flughäfen als Visa on Arrival ausgestellt werden.

Für die Einreise benötigst du einen Reisepass, der zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Bei einem Aufenthalt von mehr als 14 Tagen gelten inzwischen außerdem zusätzliche Meldevorschriften.

Da sich Einreisebedingungen ändern können, solltest du die aktuellen Vorgaben unmittelbar vor deiner Reise noch einmal offiziell überprüfen.

Wie komme ich von Deutschland nach Jordanien?

Von Deutschland aus erreichst du Jordanien am schnellsten mit dem Flugzeug. Der wichtigste internationale Flughafen ist der Queen Alia International Airport südlich von Amman. Je nach Abflugort gibt es direkte Verbindungen oder Flüge mit einem Zwischenstopp.

Wenn du eine Rundreise mit dem Mietwagen planst, kannst du das Auto direkt am Flughafen übernehmen und musst mit dem Verkehr in Amman nicht unbedingt schon am ersten Tag beginnen. Von hier aus liegen Madaba, der Berg Nebo und das Tote Meer ebenfalls günstig für den Start einer Rundreise.

Lohnt sich eine Reise nach Jordanien?

Für mich ganz klar: ja. Petra war ursprünglich der Hauptgrund, warum ich überhaupt nach Jordanien reisen wollte. Die Felsenstadt hat meine hohen Erwartungen auch erfüllt. Dass mich am Ende ausgerechnet das Wadi Rum, über das ich vorher kaum etwas wusste, mindestens genauso begeistert hat, zeigt aber vielleicht am besten, wie abwechslungsreich Jordanien ist.

Besonders gefallen hat mir auch, wie einfach wir das Land mit dem Mietwagen bereisen konnten. Innerhalb weniger Stunden wechselten sich moderne Städte, römische Ruinen, Wüste, Berge und das Tote Meer ab. Dazu kamen viele freundliche Begegnungen und während unserer Reise das Gefühl, uns im gesamten Land sicher bewegen zu können.

Das viele Handeln und die Tatsache, dass man an manchen touristischen Sehenswürdigkeiten etwas aufpassen muss, nicht übervorteilt zu werden, fand ich mit der Zeit anstrengend. Für mich wiegt das die positiven Eindrücke aber bei Weitem nicht auf. Jordanien gehört deshalb noch immer zu den Reisen, an die ich besonders gerne zurückdenke.

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