Das Tote Meer gehört für mich zu den Erlebnissen, die man auf einer Jordanien-Reise einmal selbst ausprobieren sollte. Durch den extrem hohen Salzgehalt trägt dich das Wasser so stark, dass du beinahe ohne Bewegung an der Oberfläche schwebst.
Das Tote Meer ist ein faszinierendes Naturwunder und ein Highlight jeder Reise nach Jordanien. Dieser einzigartige Salzsee zieht Reisende aus aller Welt an, die die magische Erfahrung des schwerelosen Schwimmens und die heilenden Eigenschaften des Schlamms erleben möchten. Besonders auf der jordanischen Seite des Toten Meeres findest du nicht nur atemberaubende Landschaften, sondern auch erstklassige Wellness-Angebote.
Über das Tote Meer in Jordanien
Das Tote Meer ist der tiefste Punkt der Erde und liegt rund 430 Meter unter dem Meeresspiegel. Eingebettet zwischen Jordanien und Israel ist es ein Naturwunder mit einem extrem hohen Salzgehalt. Tatsächlich ist der Salzgehalt etwa zehnmal höher als der Salzgehalt in den Ozeanen. Dadurch entsteht die berühmte Schwerelosigkeit im Wasser – du schwebst förmlich auf der Oberfläche, ohne unterzugehen. Doch der extreme Salzgehalt hat auch seine Nachteile: Fische und Wasserpflanzen können unter diesen extremen Bedingungen nicht leben. Genau davon leitet sich auch der Name Totes Meer ab.
Die jordanische Seite des Toten Meeres hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Reiseziel entwickelt. Entlang der Ostküste gibt es zahlreiche Resorts und Spas, die das natürliche Heilpotential dieses Naturhighlights nutzen.
Wo kann man in Jordanien im Toten Meer schwimmen?
Die meisten Hotels und Badeangebote liegen am nordöstlichen Ufer rund um Sweimeh. Neben den privaten Stränden der großen Resorts gibt es auch öffentliche Möglichkeiten.
Zu den bekannten Optionen gehört weiterhin der Amman Tourist Beach. Inzwischen wurden außerdem der Dead Sea Public Beach sowie die neue Dead Sea Corniche und eine rund 3,5 Kilometer lange Promenade entwickelt. Dadurch gibt es auch außerhalb der Hotelanlagen mehr Möglichkeiten, Zeit direkt am Wasser zu verbringen.
Wenn du Wert auf Duschen, Umkleiden, Pools und einen komfortablen Zugang zum Wasser legst, ist ein Resort oder Beach Club meist die einfachste Lösung.
Egal, für welchen Strand du dich entscheidest, das Baden ist stets die gleiche unvergessliche Erfahrung, die du auf deiner Reise nach Jordanien nicht verpassen solltest.
Was muss man beim Baden im Toten Meer beachten?
Das Baden im Toten Meer ist eine einzigartige Erfahrung, erfordert jedoch ein paar Vorsichtsmaßnahmen. Da der Salzgehalt extrem hoch ist, gibt es einige Dinge zu beachten:
- Nicht tauchen
Das Wasser kann in den Augen und auf der Haut brennen, also vermeide es, unterzutauchen. - Achte auf Wunden
Auch kleine Schnitte können im salzigen Wasser schmerzhaft sein. - Bleibe maximal 20 Minuten im Wasser
Zu lange zu schwimmen, kann die Haut austrocknen. Nach dem Baden solltest du das Salz unbedingt abduschen. - Sonnenschutz
Auch wenn das Wasser angenehm kühl ist, die Sonne in Jordanien ist intensiv – also vergiss nicht, dich ausreichend einzucremen.
Was hat es mit dem Heilschlamm auf sich?
Ein weiteres Highlight bei einem Besuch am Toten Meer in Jordanien ist der berühmte Heilschlamm. Der dunkle Schlamm, der in den Uferbereichen zu finden ist, ist reich an Mineralien und wird für seine positiven Auswirkungen auf die Haut geschätzt. Viele Resorts in Jordanien bieten Schlammbehandlungen an, aber du kannst dich auch einfach direkt am Strand selber mit dem Schlamm einreiben. Die Mineralien im Heilschlamm sollen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Akne lindern und die Haut weich und geschmeidig machen.
Zu welcher Jahreszeit kann man schwimmen?
Die beste Zeit, um im Toten Meer in Jordanien zu schwimmen, ist im Frühling und Herbst, wenn die Temperaturen angenehm warm sind. Von März bis Mai und von September bis November herrschen milden Temperaturen und es gibt strahlendem Sonnenschein. In den heißen Sommermonaten können die Temperaturen in Jordanien jedoch stark ansteigen, was das Schwimmen weniger angenehm macht. Auch im Winter bleibt es tagsüber meist warm genug für ein Bad.
Ich war selbst im Dezember beziehungsweise Januar am Toten Meer und konnte problemlos ins Wasser. Besonders kurios: In Amman hatte es während unserer Reise sogar leicht geschneit. Nur wenige Stunden später war es am mehr als 400 Meter tiefer gelegenen Toten Meer warm genug zum Baden.
Warum passt das Tote Meer gut in eine Jordanien-Rundreise?
Das Tote Meer liegt günstig zwischen Amman, Madaba, dem Berg Nebo und der Route Richtung Süden. Dadurch kannst du den Besuch problemlos mit mehreren anderen Sehenswürdigkeiten verbinden.
Für mich war das Baden außerdem eine willkommene Abwechslung zwischen all den historischen Orten und langen Fahrtagen. Eine Übernachtung ist nicht zwingend nötig, kann nach mehreren Tagen Rundreise aber sehr entspannend sein.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar