Armenien gehört zu den spannendsten Reisezielen im Südkaukasus und begeistert mit einer außergewöhnlichen Dichte an historischen Stätten, beeindruckender Natur und kulturellen Highlights. Als eines der ältesten christlichen Länder der Welt bietet Armenien jahrtausendealte Klöster, spektakuläre Berglandschaften und lebendige Städte – oft noch fernab vom Massentourismus.
In diesem Artikel stelle ich die besten Sehenswürdigkeiten in Armenien vor und gebe einen Überblick über die wichtigsten Orte, die sich besonders für eine Rundreise oder einen ersten Besuch eignen. Zu vielen Zielen findest ausführliche Einzelartikel mit praktischen Tipps.
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Mehr InformationenJerewan – Ausgangspunkt für Armenien-Reisen
Jerewan ist die Hauptstadt Armeniens und für viele Reisende der erste Berührungspunkt mit dem Land. Die Stadt verbindet sowjetische Architektur mit moderner Urbanität, Cafés, Museen und weiten Plätzen.
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen der Republikplatz, die Kaskade mit Blick über die Stadt und zahlreiche Museen, die sich mit der Geschichte Armeniens beschäftigen. Bei klarer Sicht zeigt sich im Hintergrund der Ararat – eines der wichtigsten nationalen Symbole des Landes.
👉 Jerewan: Sehenswürdigkeiten und Tipps für Armeniens Hauptstadt
Der Sewansee – Naturhighlight auf über 1.900 Metern
Der Sewansee ist einer der größten Hochgebirgsseen der Welt und ein zentrales Naturhighlight Armeniens. Er liegt auf rund 1.900 Metern Höhe und ist besonders im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel.
Neben Badeplätzen und Aussichtspunkten sind vor allem die Klöster auf der Sewan-Halbinsel sehenswert. Der See eignet sich hervorragend als Zwischenstopp auf einer Rundreise und bietet einen starken Kontrast zu den Bergregionen im Süden des Landes.
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Kloster Geghard & Tempel von Garni – UNESCO-Welterbe
Das Kloster Geghard gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Armeniens. Teile der Anlage wurden direkt in den Fels geschlagen und zählen zum UNESCO-Welterbe.
Nur wenige Kilometer entfernt liegt der Garni-Tempel, der einzige erhaltene antike Tempel des Landes. Die Kombination aus vorchristlicher Architektur und christlichem Kloster macht diesen Ausflug besonders eindrucksvoll.
👉 Geghard: Uraltes Felsenkloster in Armenien
👉 Garni: Der einzige griechische Tempel in Armenien
Kloster Tatew – spektakulär über der Schlucht
Das Kloster Tatew zählt zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Armeniens. Es liegt hoch über der Worotan-Schlucht im Süden des Landes und ist über die längste Pendelseilbahn der Welt erreichbar.
Neben der spektakulären Lage ist Tatev auch historisch bedeutend: Das Kloster war einst ein wichtiges religiöses und kulturelles Zentrum Armeniens.
👉 Kloster Tatew: Diese Seilbahn ist Weltrekordhalter!
Dilidschan – grüne Seite Armeniens
Dilidschan wird oft als „grüne Lunge Armeniens“ bezeichnet. Die Region ist geprägt von dichten Wäldern, Wanderwegen und historischen Klöstern wie Haghartsin oder Goschawank.
Für Reisende, die Natur, Ruhe und kulturelle Sehenswürdigkeiten verbinden möchten, ist Dilidschan ein idealer Zwischenstopp – besonders im Frühjahr und Herbst.
👉 Dilidschan: Sehenswürdigkeiten in „Armeniens Schweiz“
Norawank – Kloster in roter Felslandschaft
Das Norawank-Kloster liegt eingebettet in eine enge Schlucht mit rötlichen Felsformationen und zählt zu den fotogensten Orten Armeniens. Die besondere Architektur und die Lage machen Norawank zu einem beliebten Ziel bei Rundreisen durch den Süden des Landes.
👉 Norawank: Das armenische Kloster zwischen den roten Felsen
Weitere sehenswerte Orte in Armenien
Neben den bekannten Highlights gibt es zahlreiche weitere Orte, die eine Reise durch Armenien lohnenswert machen:
- Chor Virap mit Blick auf den Ararat
- Dschermuk mit Wasserfällen und Thermen
- Zaghkadsor als Wintersport- und Naturregion
- Haghpat und Sanahin als historische Klosteranlagen
Diese Sehenswürdigkeiten lassen sich je nach Reisedauer flexibel kombinieren.
Beste Reisezeit für Armenien
Die beste Reisezeit für Armenien liegt zwischen Mai und Oktober. In diesen Monaten sind die Straßen gut befahrbar und die Temperaturen angenehm für Sightseeing und Naturerlebnisse.
- Frühling: blühende Landschaften, ideale Bedingungen für Städte und Klöster
- Sommer: warmes Wetter, perfekt für Berge und den Sewansee
- Herbst: stabile Temperaturen, klare Sicht und schöne Farben
Der Winter eignet sich vor allem für Wintersportregionen wie Zaghkadsor.
Für wenn lohnt sich Armenien als Reiseziel?
Armenien ist das perfekte Reiseziel für alle, die Natur und historische Gebäude lieben. Besonders Liebhaber alter Kirchen und Klöster kommen hier auf ihre Kosten. Überall finden sie Überreste der jahrhunderte-alten Geschichte, die immer noch wie im Dornröschen-Schlaf wirken. Touristenmassen sind die meiste Zeit des Jahres nicht zu erwarten. Armenien ist ein absolut sicheres Reiseland, welches aber die gewisse Portion für gefühlte eigene Entdeckungen bietet.
Ist Armenien ein teures Reiseziel?
Armenien gehört zu den eher günstigen Reiseländern in Europa bzw. im Südkaukasus. Vor allem Unterkünfte, Essen in Restaurants und der öffentliche Nahverkehr sind preiswert. Auch Eintrittspreise für Sehenswürdigkeiten sind meist niedrig oder entfallen ganz.
Teurer können lediglich Mietwagen und organisierte Touren sein, vor allem in abgelegene Regionen. Insgesamt lässt sich Armenien aber gut mit einem moderaten Budget bereisen, besonders im Vergleich zu vielen westeuropäischen Reisezielen.
Wie komme ich am besten und schnellsten von Deutschland nach Armenien?
Am schnellsten gelangt man von Deutschland per Direktflug nach Jerewan, der Hauptstadt Armeniens. Je nach Abflugort gibt es direkte oder indirekte Verbindungen, meist mit einer Flugzeit von rund 4 bis 5 Stunden bei Direktflügen.
Alternativ sind Umsteigeverbindungen über größere europäische Drehkreuze möglich. Die Einreise nach Armenien ist für deutsche Staatsbürger unkompliziert und in der Regel visumfrei für touristische Aufenthalte.

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